Stricken

KrasseMasche

Stricken

HANDMADE

by Nicky

Hier geht es zu den

 

Stricken?! Machen doch nur Oma´s...

Öhme Nö.

Ich stricke und nein, ich bin keine Oma.

Solche Sätze geben meist nur Menschen von sich, die selbst noch nicht gestrickt haben.

Denn sonst wüssten sie ja wie

 

  • spannend
  • aufregend
  • kreativ
  • beruhigend
  • stolz
  • glücklich
  • entspannt

 

stricken sein kann.

 

Jedem der noch zweifelt, würde ich tatsächlich empfehlen es einfach mal zu probieren.

Stricken fordert und fördert wissenschaftlich erwiesen die Denkfähigkeit, die Kreativität, die Motorik und darüber hinaus senkt es sogar nachweislich den Blutdruck.

Gut, bei dem ein oder anderem schweren Mustersatz ist bei mir auch mal das Gegenteil der Fall.

Aber auch das gehört einfach dazu.

 

Viele geben leider direkt am Anfang wieder auf. Völlig unnötig. Anscheinend, den das höre ich so oft, muss man Stricken von jetzt auf gleich können. Tatsächlich aber ist es eine Fertigkeit, die man wie viele andere auch erst erlernen muss..

Es nimmt ja auch keiner eine Gitarre in die Hand und kann direkt ein Solo spielen.

Auch bei mir flogen und fliegen immer noch ab und an Wollknäule durch die Wohnung.

Und ja, ich habe etliche Stücke völlig entmutigt nach Tagen arbeit wieder aufgeribbelt.

Das gehört aber alles zu einem wundervollen Prozeß dazu. Auch beim Stricken kann man sagen,

der Weg ist das Ziel.

Der Moment, wenn man dann sein fertiges Einzelstück in der Hand hällt, ist unbezahlbar.

Man fühlt sich zutiefst zufrieden.

Und dieses Gefühl sollten wir doch viel öfter in unser Leben integrieren.

Wenn du schon das Stricken für dich entdeckt hast, weist du ja eh von was ich rede.

Wenn du noch nicht strickst,

heute ist der perfekte Tag um damit anzufangen und dich auf eine überraschend

intensive Reise zu begeben.

 

Stricken ist ein Prozeß

 

So manch ein Projekt begleitet einen gar Tage und Wochen. Eventuell sogar Monate.

Manchmal muss mein ein Projekt auch ersteinmal beiseite legen. Es Ruhen lassen und zu einem anderen Zeitpunkt wieder aufnehmen.

 

Das geht mir tatsächlich mit vielen Projekten so. Manchmal verzweifelt man sogar, weil es einfach nicht so recht funktionieren will. Zu beginn meiner Strickerrei hat mich das so weit frustriert, dass ich öfter ganz aufgeben wollte.

Aber mit der Zeit lernt man, dass jedes Projekt so seine Eigenart hat. Das es manchmal einfach gut ist aufzuhören, eine Pause zu machen und sogar andere Projekte zu beginnen.

 

Es gab Zeiten, da hatte ich 3 Projekte gleichzeitig auf der Nadel. Und ich verfranze mich gerne in mehrere Projekte.

Ein Nachteil daran ist, dass man tatsächlich in meinen Strickbild ab und an sehen kann wo ich pausiert habe.

 

Je nach Laune und Verfassung ob entspannt oder angespannt, es spiegelt sich im Strickstück.

So sieht man auf einmal größere Maschen weil lockerer gestrickt oder kleinerer feste Maschen weil doch etwas verspannter gestrickt wurde.

Auch hat sich reichliches notieren von Anleitungen, Messergebnissen und Allgemeinem als sehr wichtig erwiesen. Nach Wochen vergißt man doch so einiges.

Irgendwann wird aber jedes UFO (unfertiges Objekt) dann fertig.

So wie dieses sehr große Musteraufwendige Wendekissen welches oben zu sehen ist.

Dieses hat mich tatsächlich Monate begleitet. Als ich es Abkettete überkam mich sogar eine gewisse Leere und ein wenig sentimentale Stimmung.

Man fühlt sich tatsächlich etwas ausgebrannt.

 

 

 

Stricken macht mich glücklich.

Glück ist wichtig für meine Gesundheit.

Stricken ist also gut für meine Gesundheit!

Hast du Fragen oder Anregungen ?

Bitte schreib mir doch

 
 
 

KrasseMasche